06. Juni 2012 – Open Air-Clubabend in der Rheinaue

Der Regen – das Wort des Tages von Jochen – kam heute Abend nicht zu uns! Und Jürgen hat unser Dutzend der anwesenden Mitglieder vervollständigt! Kurz und gut: Es war das erste Freiluft-Treffen in der Geschichte des Redefluss Bonn.

Beate eröffnete den Abend im Freilichttheater der Bonner Rheinaue mit Tipps zum Simultansprechen während Radio-Sprechsendungen und lautem Vorlesen von Goethe-Literatur. Dass Männer Frauen für schön und Frauen die Männer für dumm halten, ist vielleicht doch nur eine Legende (?) – Filiz konnte uns das humorvoll vortragen!

Es gab vier interessante Reden: QiuQiu brach das Eis mit ihren „ersten 24 Stunden in Deutschland“ und ersten Eindrücken zu kulturellen Unterschieden im Vergleich zu China, etwa zum Thema Naseputzen „durch beide Nasenlöcher“. Beate führte uns gut gegliedert die bedeutendste Sehenswürdigkeit in Paris bildhaft vor, ehe Daniel nicht den Rosen-, sondern den Blumenkrieg in der Bonner Südstadt aufgrund eigens angelieferter Rollsteine im Blumenbeet körpersprachlich schilderte – das war heute die beste vorbereitete Rede – Herzlichen Glückwunsch! Schliesslich hat Toni sein Redethema, nämlich die Geschichte der Rheinaue, nach eindrucksvoller Recherche zum Besten gegeben. Die Bewerter Stephen, Rüdiger, Horst und Beate waren heute sämtlich im Doppel- oder Dreierpack im Einsatz – Respekt dafür!

In den von Lydia moderierten Stegreifreden konnten wir neue Eindrücke gewinnen, wie wir diverse Produkte überzeugend verkaufen können. So hat Filiz die zu 1000 % Fehllieferung erhaltenen Erdbeeren aus Endenich marktschreierisch überzeugend im Dreierpack verkauft, während Immobilienmakler Rüdiger für mit braunem Leitungswasser versorgte Häuser eine Riesennachfrage entdeckt hat. Warum gibt es Flugzeugwohnungen im Wald? Ein klarer Fall für Jochen: Die Luftverschmutzung wird endlich gestoppt, man schläft besser und träumt von der nächsten Reise. Horst ist der Firmengründer des Jahres, mit der tollen Idee eines Raumgleiters für den Mars, den alle Anwesenden jeweils mit ihrem Traumpartner in genau 15 Jahren ansteuern werden. So werden Visionen entwickelt, und Rüdiger und Horst durften ihre Auszeichnungen für die beste Stegreifrede fair teilen! Jürgen gewann mit seinem Feedback für alle Stegreifaktiven den Titel des besten Bewerters.

Bei anhaltend trockenem Wetter hat Jens unseren Horizont erweitert, indem er als Gesamtbewerter gebührenden Abstand zum Publikum hielt – eine raumgreifende und detaillierte Bewertung!

Den Abend haben wir dann im Restaurant „Rheinaue“ gemütlich ausklingen lassen.

(Text: Stephen)

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